Cinéma : Reportage sur la réalisation d’un film de contes de fée à l’aide de marionnettes, [...-1945]. - 12 photos - Photo n° 204920
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Märchen werden verfilmt... Im Jahre 1934 wurde die Reichsanstalt für Film und Blde von Reichserziehungsminister Rust ins Leben gerufen. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, die oberste Leitung für die Schaffung von Märchen- und anderen Unterrichtsfilmen zu übernehmen. Im Laufe der Jahre sind eine Reihe schöner deutscher Märchen verfilmt worden und haben den Schulkindern etwas unerwartet Herrliches in so manche Unterrichtsstunde gebracht. Die Seele dieses schönen Unternehmens sind drei Brüder: Hermann, Ferdinand und Dr. Paul Diehl. Mit unendlich viel Liebe, Phantasie und meisterlicher Kunstfertigkeit zaubern sie täglich im Gräfelfinger Atelier zu München die Märchenwelt auf die Leinwand. Grosse Sorgfalt und mühevolle Arbeit sind erforderlich, um den schwierigen Voraussetzungen eines Märchenfilms gerecht zu werden. Tiere und Menschen werden nicht an Draht oder Schnüren bewegt, sondern jede Bewegungsphase muss neu gestellt werden. Vierundzwanzig Bilder laufen in einer Sekunde, das heisst: zwei Minuten Film bergen die angespannteste Arbeit einer vollen Woche. 1) Nur puppengross sind die Tierfigürchen, die der Regisseur Ferdinand Diehl hier in die richtige Positur setzt. Man muss die Tiere genau beobachtet haben, um sie mit Humor und Phantasie so lebendig und kunstfertig zu gestalten, dass sie alle "Regieanweisungen" befolgen können und dass ihr Anblick unter den Kindern Jubel und Gelächter auslöst. (2368 - 1) [Deutscher Verlag. Bilderzentrale] (Sipho) [A restituer après publication - Terug te zenden na publikatie]