Armée : Soldats blessés/convalescents : Hôpitaux, reportage sur une opération chirurgicale à l’aide d’une sonde sonore, 1943. - 9 photos - Photo n° 176529
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Die tönende Sonde. Ein seltsames modernes chirurgisches Instrument i.. die tönende Sonde. Dieses chirurgische Gerät wurde von der weltbekannten deutschen Firma. Siemens unter geschickter Ausnutzung und Anwendung elektrophysikalischer Gesetzte gebaut. Die Sonde stellt eine dünne Porzellanröhre dar, in der sich eine strom durchflossene Spule befindet. Der Strom wird über einen Tonfrequenzgenerator als Stromerzeuger gebracht und veranlasst im Lautsprecher, der angeschlossen ist, einen bestimmten Ton. Bei eingeschlatetem Gerät bildet sich um die Sonde ein elektromagnetisches Kraftfeld. Gerät in dieses Kraftfeld ein Metallstück, so wird die Induktivität der Spule dadurch geändert, im weiteren Verfolg somit auch der Ton im Lautsprecher. Durch den Umfang der Tonänderung vermag der Arzt die Lage eines Splitters, .?. dem Auge unsichtbar in irgendwelchen Fleisch, -Muskel- oder Knochenpartien lagert, genau festzulegen und damit die Voraussetzung zu einer raschen und erfolgreichen Operation zu schaffen. Die Sonde erfüllt damit eine Aufgabe, die die Röntgenplatte bezw. die Röntgenaufnahme selbst bei verschiedener Lagerung der das Metallstück führenden Körperschichten nicht zu lösen in der Lage ist. Die tönende Sonde hat ihre lebenerhaltende Kraft vor allen bei Gehirnoperationen und Operationen in den Weichteilen oft unter Beweis stellen können. Das Bemerkenswerteste erscheint an dieser neuen deutschen chirurgischen Erfindung, dass die Technik unter sinnvoller Ausnutzung der ihr zu Grunde liegenden Gesetze Hilfsmittel für den Arzt geschaffen hat, die Leben erhalten, sich für den einzelnen betroffenen Krieger auswirken. 1711 E.M. Orbis. Die tönende Sonde. Die tönende Sonde. Das Bild zeigt dem Tonfrequenz-Generator, der mit einem Lautsprecher verschen ist, darüber an einem Bügel die beiden Sonde, die bei der lebensrettenden Operation von ausschlaggebender Bedeutung waren. PK Dietrich 1711 h E.M. Orbis. [7 mai 1943] [Sipho]